Interview Andreas Eckel

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„Ein Nachlass ist uns im wahren Sinne des Wortes eine Verpflichtung“

Im Bereich Hochschul-Fundraising hat sich an deutschen Hochschulen viel getan. Universitäten bieten Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen breite Fördermöglichkeiten an, zu ihren ehemaligen Studierenden pflegen sie zunehmend Kontakt. An der Goethe-Universität hat nun die erste Alumna ihrer Alma mater ein Vermögen für eine Stiftungsprofessur hinterlassen. Ein Gespräch mit Andreas Eckel, Leiter der Privaten Hochschulförderung der Goethe-Universität.

Wenn Menschen, die die Goethe-Universität fördern wollen, auf Sie zukommen: Welche Gründe haben sie?

Andreas Eckel: Zunächst muss man zwischen aktuellen Förderprojekten, die sehr schnell und direkt unterstützt werden sollen, und Gesprächen über ein Testament unterscheiden. Im Zentrum eines Nachlasses steht meist der Gedanke, etwas zu schaffen, das die Förderin, den Förderer selbst überdauert, das von ihnen bleibt. Sehr häufig haben sie auch das konkrete Bedürfnis, aus eigener Betroffenheit ein Fachgebiet wie etwa in der Medizin zu fördern, das hilft, das Leid, das sie selbst erfahren haben, in Zukunft zu mildern oder zu eliminieren. Manchmal möchten sie auch ein Interesse fördern, was ihnen am Herzen liegt, sie aber bislang nicht leben konnten.

Sehen Sie selbst weitere Gründe?

Was sicher außen weniger bekannt ist: Die Goethe-Universität hat über ihre exzellente Forschung und Lehre hinaus viele Bereiche, die gefördert werden können – zum Teil auch durch studentische Projekte. Es gibt insgesamt eine recht große Zahl an sozialen Initiativen. Zum Beispiel sind unsere Stipendiaten im Deutschlandstipendium intensiv sozial engagiert.

Und es gibt einen weiteren Bereich, den man heute Outreach nennt, also etwa Schülerlabore, die Bürgeruniversität … Diese Initiativen der Universität reichen weit in die Gesellschaft hinein.  Vollständiger Artikel zum Download    

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